Bremen, 22.02.2008:
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Neuigkeiten: Neue Termine für 2012
Die nächste Wanderung 2012 findet am 11.03.2012 in der Steller Heide statt. Nähere Infos auf der Website
Kromis-Nord.
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Chiewa vom Wolfsberg, gen. Chila
* 21.05.1989
† 07.09.1999
Chila war über die Jahre hinweg stets ein überaus treuer, freundlicher, intelligenter und anpassungsfähiger Begleiter. Wir verstanden uns blind. Ohne nur ein einziges Wort sagen zu müssen, wusste Chila, was ich fühlte, dachte oder vorhatte.
Faszinierend und bewundernswert waren ihre Aufmerksamkeit, Agilität und Vitalität bis zum sprichwörtlichen "letzten Tag".
Einen Tierarzt sah und brauchte Chila, - bis auf die jährlichen Impfungen - nie. Mit ihren zehn Jahren rannte sie mühelos beinah jeden jüngeren Hund (auch ihre Tochter "Ayke vom Steenbrook") in Grund und Boden.
An Spritzigkeit und Clownerie kaum zu überbieten, rannte sie stundenlang mir Begeisterung ihren geliebten Wurfball hinterher. Die Initiative für bevorstehende Wettrennen mit ihrer Tochter Ayke ergriff sie stets, um jeweils als stolze Siegerin hervorzutreten.
Auf Anfragen beobachtender, interessierter und erstaunter Spaziergänger - ob mit oder ohne Hund - welch Hunderasse es sei, waren die Leute stets sehr angetan über dessen Temperament, Spielfreudigkeit und Schnelligkeit ohne dabei wirklich die Folgsamkeit und Aufmerksamkeit gegenüber Frauchen zu vergessen.
Im weiterem Verlauf des Gespräches erfuhren die Leute, das es sich bei meinen "Beiden" um Mutter und Tochter handelte, wobei immer unsere betagte Chila als die jeweilige Tochter angesehen wurde.
So verspielt und übermütig unsere Chila auch war, so wachsam und fürsorglich verhielt sie sich innerhalb des häuslichen Zusammenlebens. Sie beschützte und behütete die ihr anvertrauten kleine, zweibeinigen Familienmitglieder ausdauernd und gewissenhaft. Keinem Fremden gab sie -in meiner Abwesendheit -, die Erlaubnis, meine, zu diesem Zeitpunkt noch kleinen Kinder, zu Nahe zu treten oder anzufassen.
Angst vor Einbrecher etc. brauchten wir nicht zu haben, denn Chila verteidigte verlässlich und konsequent unser kleines Reich. Doch alle, die Chila kannte, - und das waren derer viele-, wurden enthusiastisch und stürmisch begrüßt und gehörten selbstverständlich zu ihrem großen Rudel.
Ich habe in meinem Leben schon einige Hunde besessen, deren Verlust immer schmerzlich war, doch kein Hund zuvor hat ein so tiefes Loch hinterlassen wie "meine Chila". Sie war etwas ganz "Besonderes" und auch noch nach 1 1/2 Jahren vergeht kein Tag, an dem ich nicht an meine Chila denke.
Wir waren ein Team, verbunden in unseren täglichen, unvergessenen Unternehmungen und Erlebnissen.
Ich sehe immer noch ihre Augen, ihren Blick, - voller Liebe und Verständnis -.
Ein Stück von mir ist mit Chila gegangen, ein Stück von ihr ist mir geblieben.
In Erinnerung an Chiewa vom Wolfsberg
Christa Steinbrink

